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Ambulante Soziotherapie  
Eine Oase der Ruhe ist rund um das Seniorenheim in der Pfefferackerstraße entstanden. Längst hat auch die Nachbarschaft des Bruder-Jordan-Hauses die rund 2.200 Quadratmeter große Gartenanlage für sich entdeckt, die auch im Winter zu Spaziergängen einlädt. Besonders beliebt bei Jung und Alt ist das Kaninchengehege. Nicht nur hier fühlt man sich wie in einem Schrebergarten. An anderer Stelle stehen Obstbäume, wachsen Johannisbeer- oder Strachelbeersträucher, gedeihen Tomaten, Salat und Zucchini. Viele ältere Menschen hatten einen Schrebergarten oder Beete im Hinterhof, an die sie hier erinnert werden. Gerade für demenzkranke Menschen sind diese Impulse wichtig, um sie zu aktivieren. Was im Frühjahr von den Bewohnerinnen und Bewohnern ausgesät und gepflanzt wird, das hegen und pflegen sie im Sommer, ernten es im Herbst und schließlich wird es in der Küche verarbeitet.
 
Auch die Erholung kommt in dem neuen Garten natürlich nicht zu kurz. Rundwege laden zum Schlendern, Bänke zum Verweilen ein, eine große Kastanie spendet im Sommer Schatten, und auch ein kleiner Teich fehlt nicht. Die Bänke sind eine Spende der am Umbau des Hauses beteiligten Firmen und von Privatpersonen. Auch ein Wegekreuz wurde dem Haus überlassen, das Bewohner mit Blumenschmuck versehen.
Balkone und Terrassen sind ins Grün integriert und ermöglichen den Bewohnern den Zugang zum Park. Verschlossene Türen oder Tore gibt es hier nicht. Die Wegführung in Runden kommt dem Bewegungsdrang vor allem demenzkranker Menschen entgegen und führt sie. Die Hecken sind so angeordnet, dass die Parkausgänge nicht ohne Weiteres sichtbar sind. Außerdem ist natürlich für eine Betreuung gesorgt.
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